Videodokumentation: ECO FUTURE-Vortragsprogramm – viscom 2012

Das Eco Future-Vortragsprogramm auf der viscom 2012 beschäftigte sich mit dem Themenkomplex der Nachhaltigen Medienproduktion im Large Format Printing. Dabei geht es nicht nur um die Themen der Ökologie, Klimaschutz und CO2-Emissionen, sondern ebenfalls um die wichtigen Bausteine wie Ökonomie, Prozessoptimierung und Qualitätsmanagement – alles Themen, die dirkte Einflussgrößen auf die Nachhaltigkeit darstellen.

Zahlreiche Referenten stellen ihre Expertise zur Verfügung und stehen den Forum-Besuchern Rede und Antwort.
Dabei geht es nicht um die Beantwortung der Frage „Wer ist wie grün? oder Wer hat sich einen grünen Anstrich verpasst?“ sondern vielmehr um die glaubwürdige Adressierung des Themas. Die Kombination aus Ausstellerpräsentation, BestPractice-Beispielen und dem Vortragsprogramm ist eine perfekte Plattform um den Prozessgedanken der Nachhaltigkeitsbestrebungen zu dokumentieren.

Videodokumentation: www.mediamundo.biz/tv/viscom2012

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Johannes Zahnen, WWF Deutschland

Pulp Fiction – was hat der tropische Regenwald mit der Papierentscheidung zu tun?

Dass jede Papierentscheidung eine Nachhaltigkeitsentscheidung ist, dürfte mittlerweile klar sein. Doch welchen Einfluss hat die Papierentscheidung auf das Überleben des tropischen Regenwaldes? Welche Sicherheitsmaßnahmen können wir ergreifen um wirklich nachhaltige Papiere einzusetzen? Welche Papiere sind betroffen und was können Unternehmen tun?

 

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Anke Oxenfarth und Dr. Achim Schorb – Nachhaltig Publizieren

Nachhaltig Publizieren. Auf dem Weg zu neuen Standards für umweltfreundliche Verlagsprodukte.

Referenten: Anke Oxenfarth, Leiterin Stabstelle Nachhaltigkeit und stellvertretende Leiterin des Unternehmensbereichs Zeitschriften im oekom Verlag und Dr. Achim Schorb, Projektleiter am ifeu-Institut

Wie lassen sich Bücher, Zeitungen und Zeitschriften nachhaltiger herstellen und vertreiben?
In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit wird diese Frage für Verlage immer dringlicher. Zumal umweltfreundliche Alternativen auch finanziell durchaus interessant sein können. Der oekom verlag hat daher ein Projekt ins Leben gerufen, das nach grünen Lösungen für die Herstellung und den Vertrieb von Publikationen sucht.
Ziel ist es bestehendes Wissen zu bündeln und praxistaugliche Standards für nachhaltiges Publizieren zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei zunächst die besonders umweltrelevanten Bereiche Papier und Druck. Die Initiative „Nachhaltig Publizieren – Neue Standards für die Verlagsbranche“ wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Kooperationspartner sind das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg, das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Frankfurter Buchmesse. Ein Bericht von der “Projekt-Baustelle”.

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Dr. Günther Reifer, Terra Institut

Marketing neu gedacht — vom Kunden zum Menschen. Wie sie alle Mitarbeiter und ihre Kunden zu natürlichen Markenbotschafter machen

Referent: Dr. Günther Reifer ist Mit-Gründer und Initiator des Terra Instituts

Herkömmliche Management- und Marketingmethoden funktionieren nicht mehr wirklich. Mitarbeiter machen zumeist nur Dienst nach Vorschrift – ihr Potential wird kaum genutzt.

Kunden und Konsumenten tun sich schwer sich zu orientieren, sind zunehmend kritischer und lassen sich von „erfundenen” Geschichten nicht mehr täuschen. Globale Themen, wie Ressourcenknappheit, Klimawandel, Hunger und andere global aktuelle Themen spielen auch für uns Unternehmer eine immer bedeutendere Rolle.

Im Vortrag wird aufgezeigt, wie auf Unternehmensebenen mit solchen Themen umgegangen werden kann, wie man es schafft ein Unternehmen so auszurichten, dass Spitzenleistungen nachhaltig und zielorientiert umgesetzt werden können, wie Produkte hergestellt werden, die nicht nur Nutzen für den Kunden sondern auch für das übergeordnete System schaffen. Lassen Sie sich inspirieren.

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Reinhard Herok, gugler GmbH

Reinhard Herok ist Marketingleiter bei Gugler in Österreich, der ersten “Cradle to Cradle”-Druckerei. In einem zweijährigen Entwicklungsprozess in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Umweltforschungsinstitut EPEA von Prof. Michael Braungart und Alchemia Nova wurden insgesamt 19 Inhaltsstoffe auf Umwelt- und Gesundheitsrisiken überprüft und gegebenenfalls ersetzt bzw. neu erfunden.

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Prof. Dr. Niko Paech – Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

“Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie”
Prof. Dr. Niko Paech, Lehrstuhl für Produktion und Umwelt (PUM) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Noch ist die Welt nicht bereit, von der Droge »Wachstum« zu lassen. Aber die Diskussion über das Ende der Maßlosigkeit nimmt an Fahrt auf. Der Umweltökonom Niko Paech liefert dazu die passenden Gedanken, die ein »grünes« Wachstum als Mythos entlarvt.

Nach einer vollen Arbeitswoche möchte man sich auch mal etwas gönnen: ein neues Auto, ein iPad, einen Flachbildfernseher. Ruckzuck steckt man im Teufelskreis aus Konsumwunsch und Zeitmangel. Und nicht nur das: der stete Ruf nach »mehr« lässt Rohstoffe schwinden und treibt die Umweltzerstörung voran. Dabei gelten »grünes« Wirtschaftswachstum und »nachhaltiger« Konsum als neuer Königsweg. Doch den feinen Unterschied — hier »gutes«, dort »schlechtes« Wachstum — hält Niko Paech für Augenwischerei.

In seinem Gegenentwurf, der Postwachstumsökonomie, fordert er industrielle Wertschöpfungsprozesse einzuschränken und lokale Selbstversorgungsmuster zu stärken. Das von Paech skizzierte Wirtschaften wäre genügsamer, aber auch stabiler und ökologisch verträglicher. Und es würde viele Menschen entlasten, denen im Hamsterrad der materiellen Selbstverwirklichung schon ganz schwindelig wird.

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Interview mit Reinhard Herok, Gugler GmbH

Im Rahmes des 4. Media Mundo Kongress’ haben wir einige der Teilnehmer zu ihrer Sichtweise hinsichtlich nachhaltiger Wirtschaftsweise befragt:

Reinhard Herok ist Marketingleiter bei Gugler in Österreich, der ersten “Cradle to Cradle”-Druckerei. In einem zweijährigen Entwicklungsprozess in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Umweltforschungsinstitut EPEA von Prof. Michael Braungart und Alchemia Nova wurden insgesamt 19 Inhaltsstoffe auf Umwelt- und Gesundheitsrisiken überprüft und gegebenenfalls ersetzt bzw. neu erfunden.

Weitere Informationen über dieses Prinzip finden Sie hier:

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Interview mit Anke Oxenfarth, oekom Verlag

Im Rahmes des 4. Media Mundo Kongress’ haben wir einige der Teilnehmer zu ihrer Sichtweise hinsichtlich nachhaltiger Wirtschaftsweise befragt:

Anke Oxenfarth kam nach ihrem geistes- und sozialwiss. Studium in Berlin und Frankreich sowie praktischen Erfahrungen in verschiedenen Zeitungs-, Fernseh- und Radioredaktionen und in einer Kommunikationsagentur in der Schweiz 1999 zum oekom verlag. Dort hat sie verschiedene Zeitschriften redaktionell verantwortet. Seit 2002 ist sie in der Chefredaktion der anerkannten Fachzeitschrift politische ökologie. Sie lektoriert Publikumsbücher des Verlags und ist seit 2005 Mitglied der Steuerungsgruppe.
Seit 2011 leitet sie die neu geschaffene Stabsstelle Nachhaltigkeit und ist stellvertretende Leiterin des Unternehmensbereichs Zeitschriften. Sie koordiniert das vom oekom verlag initiierte und vom Umweltministerium unterstützte Projekt “Nachhaltig Publizieren – Neue Umweltstandards für die Verlagsbranche”.

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Countdown zum 4. Media Mundo Kongress

Der Media Mundo Kongress ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Denn unter dem Motto “Re-Evolution NOW!” nähern wir uns gemeinsam der Frage, wie zukunftsfähige Medienproduktion aussehen muss und welche Auswirkungen die Branchenüberkapazität auf die ökonomische Dimension der Nachhaltig hat.

Die Referenten sind ausgewiesene Experten ihrer Disziplin und weil wir schon ein wenig stolz darauf sind, dass uns in 2012 wieder so ein vielversprechendes Programm gelungen ist, haben wir alles noch in einen kurzen Trailer gepackt:

Sichern Sie sich jetzt noch die letzten Plätze – wir freuen uns auf Sie!
>> Info & Tickets

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Media Mundo-Pilotprojekt „Konflikt zwischen Nachhaltigkeit und Druckveredelung“

Stehen Druckveredelung und Nachhaltigkeit im Widerspruch zueinander?
Aus Mangel an Informationen und aus Mangel an belastbaren Daten wird derzeit die Druckveredelung vollkommen entkoppelt von Nachhaltigkeitsaspekten gesehen. Subjektiv gefühlt und von NGOs kommuniziert, passen Nachhaltigkeit und Druckveredelung per se nicht zusammen. Weiterlesen

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